…war überraschenderweise doch einfacher als gedacht. Jetzt bin ich schon seit fast einer Woche wieder mal in England und ich muss gestehen, dass ichs mir bevor ich hergekommen bin, ein wenig komplizierter und einsamer vorgestellt hab.
Meine Mitbewohner sind bislang noch sehr nett und total unkompliziert. Im Moment sind wir zu viert, wobei am Wochenende noch jemand einzieht, womit dann auch das letzte Zimmer gefüllt ist. Neben mir wohnen dann vier Kerle im Haus, was eventuell etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte. Schaun wir mal.
Am Dienstag hatte ich dann auch meinen ersten langen Uni-Tag. Zur Zeit ist noch Week 0 (heißt Einführungswoche) und so haben wir am Dienstag lustigen Papierkram und Begrüßungen erledigt. Gegen 9h ging der Spaß los und etwa zwölf Stunden später hab ich mich auf den Heimweg gemacht. Wobei ein Großteil der Zeit auf informellen Willkommensveranstaltungen stattfand. Mein erstes Fazit zum Publishing MA: They sure like their drinks.
Da wars dann auch gar nicht so schlimm, als eine Mitstudentin (ich nenn sie mal C.) in ein kleines Fettnäpfchen getreten ist (Dem Wein sei Dank). Wir standen grad mit einer Dozentin zusammen, die erzählt das sie gegenüber von C.S. Lewis Haus wohnt, worauf C. fragte ob sie denn den Herrn Lewis schon mal gesehen hat. Sollte vielleicht dazu gesagt werden, dass der Herr Lewis schon etwa seit den 1960ern eher weniger Gebrauch von seinem Haus macht und eher auf dem Friedhof in Headington zu finden ist. Naja, es wurde drüber gelacht, C. hat sich mittlerweile wieder erholt und wird von nun an einen großen Bogen um ebenjene Dozentin machen.
Zum Glück ist mir sowas bislang erspart geblieben, aber irgendwie hätte die Frage auch von mir kommen können
Ansonsten ist alles noch sehr unspektakulär. Am Montag geht dann die eigentliche Uni-Woche los. Wir starten mit einem Marketing Projekt, wo wir in mehreren Buchläden nach deren Marketing-Strategien Ausschau halten. Dazu sei erwähnt, dass in so ziemlich jedem Buchladen hier noch ein kleiner Coffeshop ist, der natürlich auch getestet werden muss
2 Antworten bis hierher ↓
Kay // September 24, 2009 um 7:32 |
Hab herrlich an deinem Artikel prokrastiniert und mich amuesiert! Muchas Grazias
Hm, wie’s dem Herrn Lewis wohl heute geht??
Lass es dir gut gehen, da drueben, Grosse! Ich freu mich auf weitere Erzaehlungen.
Gero // September 25, 2009 um 9:11 |
Hi, dass klingt nach einem spannenden Erlebnis. Ich selbst war für ein Jahr in den USA und kenne diese typischen Einführungen auch so, bloß, dass dort Drinks an Uni und Schulen eher dünn ausfallen.
Was Dein Marketing-Projekt angeht: Wäre es möglich, dass man einen Einblick in Euer Ergebnis sehen könnte. Wir versuchen täglich die Studienbedingungen der Studenten zu verbessern und die Werbflut auf die Akademiker zu verringern. Wie sieht es da eigentlich bei Euch aus? Gibt es da kreative Ansätze beim Hochschulmarketing?