Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, dass ich in Deutschland war. Anlass zu einem kurzen Ausflug war die Buchmesse in Frankfurt. Da man als Publishing Student zwangsläufig hin und wieder mal was mit Bücher und Verlagen zu tun hat, lag ein Ausflug zur Buchmesse nahe.
Der ganze Ausflug wurde dann auch von der Uni organisiert. Ich hab mich ein bisschen wie auf eine Klassenfahrt zurückversetzt geführt, komplett mit überforderten Lehrern und vermissten Gruppenmitgliedern
Unser Trip nach Frankfurt fing ziemlich früh an einem Donnerstagmorgen im Oktober an. Nachdem die meisten mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt eintrudelten, ging es per Bus nach Heathrow um dann die weite Reise auf den gefährlichen Kontinent anzutreten. Hierbei sei angemerkt, dass wir nach Europa geflogen sind, anscheinend gehört Großbritannien nicht zu Europa, sondern lebt fröhlich und eigenständig vor sich hin.
Naja in Frankfurt angekommen, sind wir dann auch in unsere Nobelherberge gefahren. Hotel Jaguar. Na wenn das nicht tolles vermuten lässt. Ich hatte mit meinem Zimmer noch Glück, andere wurden im Keller neben den Vorratskammern untergebracht. Und der Chef von allem strotze nicht grad vor Freundlichkeit. Aber es war ja auch nur zum Übernachten.
Am Abend ging es dann auf den Römerplatz, wo ich erstmal nen Glühwein brauchte. Hät einem ja auch mal gesagt werden können, dass es furchtbar kalt in Deutschland ist. War bzw. bin ein bisschen verwöhnt vom englischen Wetter (Sonne und bis zu 17 Grad zur Zeit).
Am Freitag gings dann auch auch die Buchmesse. Insgesamt hatte ich zwei Termine bei Verlagen um mich da mal umzuhören und generell mal zu gucken wies läuft. Da am Freitag für die Öffentlichkeit noch zu war, war es zum Glück nicht ganz so voll. Was das Ganze etwas angenehmer gemacht hat, aber nach gefühlten 10 Stunden rumwandern, war ich dann auch ko und musste mich erholen. Btw: Ich hab endlich mal Margaret Atwood live und in Farbe gesehen
Samstag Abend ging dann auch schon der Flieger zurück nach England. Den Tag haben wir genutzt um Mainz und das Gutenberg Museum ein bisschen unsicher zu machen. Nebenbei konnte ich auch noch meine amerikanischen Begleiter für Federweißen und Käsespätzle begeistern. Mission: accomplished!
Und zum Schluß ein paar Bilder: