waiting for my ya ya…

Gastland: Dschermany

Oktober 28, 2009 · 1 Kommentar

Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, dass ich in Deutschland war. Anlass zu einem kurzen Ausflug war die Buchmesse in Frankfurt. Da man als Publishing Student zwangsläufig hin und wieder mal was mit Bücher und Verlagen zu tun hat, lag ein Ausflug zur Buchmesse nahe.

Der ganze Ausflug wurde dann auch von der Uni organisiert. Ich hab mich ein bisschen wie auf eine Klassenfahrt zurückversetzt geführt, komplett mit überforderten Lehrern und vermissten Gruppenmitgliedern ;)

Unser Trip nach Frankfurt fing ziemlich früh an einem Donnerstagmorgen im Oktober an. Nachdem die meisten mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt eintrudelten, ging es per Bus nach Heathrow um dann die weite Reise auf den gefährlichen Kontinent anzutreten. Hierbei sei angemerkt, dass wir nach Europa geflogen sind, anscheinend gehört Großbritannien nicht zu Europa, sondern lebt fröhlich und eigenständig vor sich hin.

Naja in Frankfurt angekommen, sind wir dann auch in unsere Nobelherberge gefahren. Hotel Jaguar. Na wenn das nicht tolles vermuten lässt. Ich hatte mit meinem Zimmer noch Glück, andere wurden im Keller neben den Vorratskammern untergebracht. Und der Chef von allem strotze nicht grad vor Freundlichkeit. Aber es war ja auch nur zum Übernachten.

Am Abend ging es dann auf den Römerplatz, wo ich erstmal nen Glühwein brauchte. Hät einem ja auch mal gesagt werden können, dass es furchtbar kalt in Deutschland ist. War bzw. bin ein bisschen verwöhnt vom englischen Wetter (Sonne und bis zu 17 Grad zur Zeit).

Am Freitag gings dann auch auch die Buchmesse. Insgesamt hatte ich zwei Termine bei Verlagen um mich da mal umzuhören und generell mal zu gucken wies läuft. Da am Freitag für die Öffentlichkeit noch zu war, war es zum Glück nicht ganz so voll. Was das Ganze etwas angenehmer gemacht hat, aber nach gefühlten 10 Stunden rumwandern, war ich dann auch ko und musste mich erholen. Btw: Ich hab endlich mal Margaret Atwood live und in Farbe gesehen :)

Samstag Abend ging dann auch schon der Flieger zurück nach England. Den Tag haben wir genutzt um Mainz und das Gutenberg Museum ein bisschen unsicher zu machen. Nebenbei konnte ich auch noch meine amerikanischen Begleiter für Federweißen und Käsespätzle begeistern. Mission: accomplished!

Und zum Schluß ein paar Bilder:

Frankfurt Buckmesse

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Ramblings

Oktober 11, 2009 · Kommentar schreiben

Es wird wohl mal wieder Zeit für ein kleines Update. Nur, was gibt es zu erzählen?

So langsam kommt endlich ein bisschen Alltag in meinen Tagesablauf. Die ersten zwei Wochen mit Kursen sind um und ich habe das Gefühl als wären es schon doppelt so viele. Es ist zwar nicht so, dass ich jeden Tag von morgens bis abends Kurse habe, aber es geht recht viel Zeit zum Vor-und Nachbereiten drauf. Was aber auch nicht so wild ist, weil mir die Sachen echt Spaß machen.

Bis auf Production (wo man so lustige Sachen erfährt wie schwer zum Beispiel Papier sein darf und wie dick), ist alles sehr interessant und die Dozenten sind einfach nur super freundliche und hilfsbereit. Ich fühl mich auf jeden Fall sehr gut aufgehoben.

Alle Kurse verlangen als Leistungsnachweis Gruppenprojekte, so müssen wir in Design zum Beispiel ein illustiertes Buch über was Naturwissenschaftliches abgeben. (Für Vorschläge bin ich immer offen ;) ) Mal gucken ob ich das Endprodukt eventuell online stellen darf, muss das mal mit meiner Gruppe abklären.

Ansonsten gibt es nicht wirklich viel Neues zu erzählen. Am Samstag ging es zum Sightseen nach London. War herrlichstes Wetter, blauer Himmel, Sonne und für Herbst ziemlich warm – ich war sehr überrascht.

Letzte Woche hatte ich dann auch eine weitere Begegnung mit der britischen haute cuisine. Es gab Toad in a Hole (etwa: Kröte im Loch). Ja genau, da konnt ich mir auch sehr viel drunter vorstellen. Toad in a Hole sind ziemlich würzige Sausages (ich weigere mich die Dinger Würstchen zu nennen), die in einer Art Eierteig gebacken werden. Dazu gabs noch Kartoffelecken, mushy peas (eher nicht lecker) und eine leckere selbstgemachte Sauce.

Am Donnerstag geht es für einen Kurzausflug nach Frankfurt auf die Buchmesse. Bin mal sehr gespannt wie das wird. Ein Bericht wird folgen.

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Ein paar Eindrücke

September 28, 2009 · 2 Kommentare

Dieses Mal gibt es ausnahmsweise nur ein paar Bilder und keine Geschichten, die in irgendeiner Weise mit Alkohol oder ähnlichen Flüssigkeiten verbunden ist…wobei auf einem Bild ist Tee, aber das zählt wohl eher als Grundnahrungsmittel ;)

Also ohne große Umschweife, hier ein paar Bilder aus Oxford.

Oxford 1. Woche

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Pub Golf

September 27, 2009 · 1 Kommentar

…oder auch wie trinke ich möglichst viel in einem kurzen Zeitraum

Am Freitag stand mein erstes sportliches Highlight auf dem Programm: Pub Golf. Organisiert von der SYP (Society of Young Publishers), und mit der Vorwarnung doch bitte nicht als Golfer gekleidet zu kommen, da man sonst eventuell nicht in Pubs gelassen wird (aber dazu ein anderes Mal mehr)

Kurz zu den Regeln des Pub Golf. Ich gehe mal davon aus, Golf ist weitläufig bekannt. Man kann entweder 9 oder 18 Löcher spielen, in diesem Fall werden die Löcher mit Pubs ersetzt und wir haben die kleinere Variante gewählt.

In jeden Pub wird ein Drink vorgegeben, zum Beispiel ein Pint Bier, ein kleines Glas Wein, ein Shot usw. Dieses Getränk muss mit einer bestimmten Zahl von Schlucken geleert werde (Par). Wer drunter oder genau die Anzahl Schlucke hat, hat die besten Chancen zu gewinnen. (Hier sei erwähnt das eine Mitstreiterin ein großes Glas Rotwein exte, alles für den Sieg)

Nach dem fünften Pub etwa, haben wir dann allerdings die Regeln verworfen und haben nur noch getrunken was schmeckte. Die 9 Pubs wurden aber brav abgelaufen. Möchte behaupten, dass ich jetzt auch in etwa 4% der Oxfordschen Pubs kenne und das in der ersten Woche.

Was tut man nicht alles für die Karriere ;) Hab gestern dann auch erfahren, dass mein Department das einzige an der Uni ist, dass ein eigenen Wein-Etat hat. Ich finde, dass spricht schon für sich.

Auf jeden Fall gefällts mir hier total, bin von der Stadt immernoch begeistert, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass bislang immer nur strahlender Sonnenschein war. Also bestes Erkundungswetter .

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Aller Anfang…

September 23, 2009 · 2 Kommentare

…war überraschenderweise doch einfacher als gedacht. Jetzt bin ich schon seit fast einer Woche wieder mal in England und ich muss gestehen, dass ichs mir bevor ich hergekommen bin, ein wenig komplizierter und einsamer vorgestellt hab.

Meine Mitbewohner sind bislang noch sehr nett und total unkompliziert. Im Moment sind wir zu viert, wobei am Wochenende noch jemand einzieht, womit dann auch das letzte Zimmer gefüllt ist. Neben mir wohnen dann vier Kerle im Haus, was eventuell etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte. Schaun wir mal.

Am Dienstag hatte ich dann auch meinen ersten langen Uni-Tag. Zur Zeit ist noch Week 0 (heißt Einführungswoche) und so haben wir am Dienstag lustigen Papierkram und Begrüßungen erledigt. Gegen 9h ging der Spaß los und etwa zwölf Stunden später hab ich mich auf den Heimweg gemacht. Wobei ein Großteil der Zeit auf informellen Willkommensveranstaltungen stattfand. Mein erstes Fazit zum Publishing MA: They sure like their drinks.

Da wars dann auch gar nicht so schlimm, als eine Mitstudentin (ich nenn sie mal C.) in ein kleines Fettnäpfchen getreten ist (Dem Wein sei Dank). Wir standen grad mit einer Dozentin zusammen, die erzählt das sie gegenüber von C.S. Lewis Haus wohnt, worauf C. fragte ob sie denn den Herrn Lewis schon mal gesehen hat. Sollte vielleicht dazu gesagt werden, dass der Herr Lewis schon etwa seit den 1960ern eher weniger Gebrauch von seinem Haus macht und eher auf dem Friedhof in Headington zu finden ist. Naja, es wurde drüber gelacht, C. hat sich mittlerweile wieder erholt und wird von nun an einen großen Bogen um ebenjene Dozentin machen.

Zum Glück ist mir sowas bislang erspart geblieben, aber irgendwie hätte die Frage auch von mir kommen können ;)

Ansonsten ist alles noch sehr unspektakulär. Am Montag geht dann die eigentliche Uni-Woche los. Wir starten mit einem Marketing Projekt, wo wir in mehreren Buchläden nach deren Marketing-Strategien Ausschau halten. Dazu sei erwähnt, dass in so ziemlich jedem Buchladen hier noch ein kleiner Coffeshop ist, der natürlich auch getestet werden muss ;)

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8º Ost

September 16, 2009 · Kommentar schreiben

…oder auch Klimahaus Bremerhaven genannt, gehört zu einem der neuen kulturellen und bespassenden Attraktionen im Weser-Ems-Gebiet. Da das Ganze ja nun praktisch grad vor der Haustür liegt, habe ich mich am letzten Wochenende auch wagemutige zwischen die Touristen gemischt und mir selbst ein Bild gemacht. Und ich muss sagen ich bin immer noch schwer begeistert. 

Kommen wir nun zur ersten sich stellenden Frage. Was ist das Klimahaus? Und wieso 8º Ost? Nun, wie vielleicht landläufig unbekannt liegt Bremerhaven auf dem 8 Längengrad (demzufolge 8º Ost). Das Klimahaus stellt nun verschiedene Klimazonen da, die an diesem Längengrad liegen. 

Das Ganze startet natürlich in Bremerhaven und geht dann durch die Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und eine Hallig im Wattenmeer. Praktisch eine Rundreise. In jeden Land trifft man eine Familie oder eine Person, die für das Land zur Bezugsperson wird und Informationen zu Leben und Gebräuchen und so weiter erzählt. 

Die einzelnen Länder und Klimazonen sind dann auch immer sehr detailreich und liebevoll dargestellt. So ist zum Beispiel für Niger eine Wüste nachgebaut, während man in Kamerun im Regenwald steht. Des weiteren ist auch jeder Raum temperaturreguliert. Das heißt in der Antarktis ist es arschkalt, während man in Kamerun von feuchter Wärme begleitet wird. Alles sehr realistisch. 

Nach vier Stunden und unzähligen Bekundungen wie toll das doch alles ist, bin ich dann auch geschafft wieder rausgegangen. Allerdings hab ichs nicht geschafft alles zu sehen, da einfach viel zu viel. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Also wenn ihr mal in der Nähe seit, reingehen!

Hier mal die website: Klimahaus

Und hier noch ein paar Bilder: 

Klimahaus

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Herbstputz

September 11, 2009 · Kommentar schreiben

Die letzte Woche in Deutschland ist angebrochen. Und ich finde, dass muss irgendwie bedacht werden. Zum einen mit diesem Post, zum anderen bin ich dabei mein Blog etwas umzuräumen. Anstelle der doch etwas angestaubten „Random“-Seite gibt es nun eine Bildergallerie mit einigen Urlaubsalben und Experimenten in Sachen Foto.

Bin noch am Überlegen ob ich mal das Bild im Header austausche oder gleich ein komplett neues Layout nehme. So langsam sind die Strandspazierer von Cuxhaven doch etwas langweilig. Mal gucken wie ich da Lust zu habe und wie das ganze dann wird.

Wünsche einen schönen Start ins Wochenende :D

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It’s the end of an era

September 4, 2009 · 2 Kommentare

Und wieder einmal heißt es Abschied nehmen. Diesmal von einem Ort der in den letzten Jahren mein Zuhause wurde und an dem ich viele tolle Leute kennengelernt habe und viel zu viel erlebt habe.

Eine schöne Zeit war es. Aber alles Gute geht einmal zu Ende oder wie war das. Und nun heißt es: Auf zu Neuem. Am 18.09 beginnt mein nächstes großes Abenteuer und ich werde wieder auf die britische Insel ziehen. Mittlerweile bin ich auch total aufgeregt und mache mir wahrscheinlich viel zu viel Gedanken, aber das gehört wohl dazu. Wenigstens muss ich mir keine Sorgen um ein Visa machen ;)

Und zum Schluss dieses Post noch ein Bild vom wunderschönen Bodensee. Danke an alle, die ich dort kennenlernen durfte. Ich werd euch vermissen.

→ 2 KommentareKategorien: Abschiede

José can you see…

Juli 27, 2009 · Kommentar schreiben

…so oder so ähnlich geht sie los. Die national anthem der Vereinigten Staaten.

Hab ich leider (oder zum Glück) auf meinem Trip durch die US of A nur einmal gehört. Dafür hatte das auch den totalen Kitschfaktor. Man stelle sich das Capitol in Washington in orangener Abendsonne vor, davor die präsidiale Blechbläserkapelle der Navy und dann drei, vier Dutzend fahnentreue Amerikaner. Hach, war das schön….

Aber das ist ja schon fast das Ende meiner Reise gewesen. Millionen Leser fragen jetzt sicher, ist davor nix passiert? Ich kann euch beruhigen, das war nicht mein einziges Highlight.

Der ganze Trip startete am 13.06. nachdem ich endlich meine wunderbare Bachelor-Arbeit abgegeben hatte. Von Zürich gings nach New York, neben einem netten schweizer Ehepaar, die es irgendwie für nötig erachteten mir ihre weitere Reiseplanung kundzutun. War auch so semi-spannend da zuzuhören.

Egal…New York…viel besser. Nach gefühlten 8 Stunden Flug (es waren tatsächlich 9, hah) wurde ich nett am airport empfangen. Danke dafür Kathrin :) Und dann New York…boah so toll…auch wenn ich schon mal da war…immer wieder schön und laut und stinkend aber einfach nur toll. Bevor ich dann komplett nicht mehr ansprechbar bin und nur noch von der greatness that is new york schwärme lasse ich das. Noch kurz rekapitulierend, ich war/bin schwer begeistert von New York. Auch wenn ich einen Aufenthalt von mehr als vier Tagen am Stück für nicht empfehlenswert erachte.

Egal, auf jeden Fall standen die typischen Touri-Attraktionen auf dem Programm: Central Park, Times Square, Top of the Rock etc. Was man halt so als guter Tourist so macht.

Nächster Stopp war dann auch schon Boston…die Wiege der Unabhängigkeit oder sowas in die Richtung. Das Ganze war dann auch etwas beschaulicher als NY.

Aber auch ganz charmant. Nachdem ich ewig und zwei Tage gebraucht habe um vom Bahnhof zu meinem Hostel zu kommen, war ich dann auch abends endlich im Stadtzentrum, wo mich eine aufgebrachte Menge grüngekleideter Iraner euphorisch empfing. Das war etwas unheimlicher, weiß man ja auch nicht was die da so rufen. Aber war dann doch recht friedlich.

Am nächsten Tag hab ich dann auch mein Tagespensum an sightseeing absolviert und hab mir so ziemlich alles in Boston erlaufen was man sich so erlaufen kann. Also halt den Freedom Trail einmal rauf und mitm Boot wieder runter. Am Abend gings dann vom Hostel aus zu einer open-mic comedy night. Vier Comedians sind aufgetreten…zwei waren so unterste Schublade, dafür war der letzte ganz passabel und der Eintritt umsonst. Was will man mehr.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging dann auch schon der Zug nach Salem – Hexenverbrennungshochburg im 17. Jhdt und Touristenfalle im 21. Jhdt. War ein bisschen für’n Arsch. Es gibt zwar das Witch Museum, Witch House, Witch Dungeon, Witch Memorial, Witch Coffee Place und Hokus Pokus Tours aber trotz allem ist der Ort tot. War ansatzweise enttäuscht, weil ich mir auch etwas mehr versprochen hab. Naja muss auch was ned so pralles geben.

Aus Frust bin ich dann noch nach Harvard gefahren. Nur um aus der U-Bahn zu steigen und gleich von zuckergeschädigten koffeinsüchtigen Studenten angesprungen zu werden. Mir wurde dann auch mehr oder weniger eine Tour aufgeschwatzt (zum Glück umsonst) zu den Highlight des Campus. Mit so lustigen Stopps wie hier wird im November groß getrinklagelt und dort im Mai. Nebenbei gabs auch ein paar nutzlose Fakten ;)

Nächster Tag, nächste Uni diesmal Yale. Ich sag nicht viel, es hat den ganzen Tag in Strömen gegossen und irgendwie sah es ein wenig aus wie in Oxford…alles in allem very british. Dafür war das spanische Essen am Abend sehr geil…die churros…hmm…bekomm grad etwas hunger…

Ok, wo war ich noch?? Ach ja Toronto. Auch nett. Ziemlich überschaubar und irgendwie war ich da auch nicht so aufnahmefähig. Nach einer schlaflosen Nacht im Bus, wollte ich nur noch liegen und vielleicht kurz duschen. Nur leider darf man erst ab 14h ins Hostel einchecken. Hab ich erwähnt das ich um 8h da war? Sollte vielleicht erwähnt werden. Also hab ich dann im halbwachen Zustand mein Programm erledigt. Heißt den CN Tower hoch. Angeblich das höchste freistehende Gebäude der Welt, ich lass das mal so stehen. Es war auf jeden Fall hoch. Auch ganz sehenswert ist die Casa Lomo, eine Art Burg mitten in der Stadt die Anfang des 20. Jhdt gebaut wurde. Zeigt so ein bisschen den Drang auch mal was „altes“ zu haben. War ganz nett anzugucken und hat einen schönen Garten.

Ansonsten sind natürlich noch die Niagara Fälle in näherer Umgebung. Ich habs mir auch nicht nehmen lassen, da mal kurz vorbeizuschauen. Muss gestehen, dass ich erst etwas enttäuscht war. Da ich mitm Bus gekommen bin, musste ich etwa 30 min zu den eigentlichen Fällen laufen. Dabei führte mich mein Weg vorbei an diversen Motels, Casinos und anderen Bespassungsanlagen. Hab ehrlich gesagt mit ein bisschen mehr Natur gerechnet aber das war wohl zuviel verlangt.

Naja, die Fälle sind auf jeden Fall imposant. Vor allem wenn man mitm Boot direkt ranfährt. Zum einen wird man ziemlich naß (wobei es so peinliche Müllbeutel-Ponchos gibt) und zum anderen sieht man außer Dunst nicht viel. Auch wenn die Maid of the Mist Tour schon arg touristisch ist, lohnt sich das dann doch…und wenn man schon mal da ist. An dem Tag hab ich mir dann auch einen ganz peinlichen Sonnenbrand zugezogen. Ich empfehle niemandem mit Umhängetasche länger in der Sonne unterwegs zu sein, es sei denn man hat Stoff unter dem Gurt der Tasche.

Kommen wir nun zum letzten Stopp meines Urlaubs und dann entlass ich euch in die große Pause ;) Es handelt sich hierbei um die Hauptstadt, das DC unter den Washingtons. Wie oben schon angemerkt, wurde ich dort Zeuge der musikalischen Fähigkeiten der Navy Blechbläser.

Ein bisschen schockiert war ich von den unzählbaren Mengen amerikanischer Fähnchen. Überall wo geht…und dabei war kein besonderer Anlass. Der overkill wurde dann auch nur noch durch die zahllosen Veteranen an den diversen Kriegsmemorials getoppt. Es ist ja schön und gut wenn man in einem Kireg aktiv war, aber muss man sich dann noch immer auf die Schulter klopfen lassen und so Shirts anhaben wo draufsteht: „If you can read this, thank a teacher. If you can read this in English, thank a veteran.“ Als hätte Vietnam gedroht Amerika zu annektieren. Wahrscheinlich versteh ich diesen Patriotismus nur einfach nicht.

Abgesehen von den vielen Fähnchen und Veteranen (die wohl auch dazu gehören) bin ich sehr begeistert von Washington. Natürlich hatte ich viel zu wenig Zeit um alles zu sehn. Wär auch gern noch länger und ausgiebiger ins Smithsonian Museum gegangen aber irgendwann gehts beim besten Willen nicht mehr. Nachdem ich mich schon ca. zwei Stunden durchs Holocaust Memorial hab schubsen lassen, war eine Pause von Museen von Nöten. Deshalb auch die Erholungsphase am Capitol, mit Musik und Sonnenuntergang und Starbucks Coffee.

So länger will ich euch auch gar nicht aufhalten. Ich denke, dass reicht für einen kleinen Eindruck meines Trips. Und da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als Worte, hier ein paar (oder auch viele) Bilder:

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Es ist vollbracht…fast

Juni 29, 2009 · Kommentar schreiben

BA Arbeit

Mittlerweile ist die Abgabe auch schon etwas länger her, aber ich wollte diesen Schritt auf dem Weg zum Abschluss doch noch mal festhalten :)

Oben ist also das Deckblatt meiner BA-Arbeit…wie ich finde ist’s nicht ganz schrecklich geworden, die Arbeit im Ganzen. Mal gucken was die Kritiker sagen. Am 22. Juli hab ich hoffentlich ein Ergebnis und dann auch meine mündliche Prüfung hinter mir. Bin schon leicht nervös, aber das wird schon, hoffe ich doch mal.

Der etwas längere Abstand zwischen Abgabe und Post hier, ist urlaubsbedingt. Werd hoffentlich auch demnächst dazu kommen mal nen kleinen Bericht und Bilder zu posten.

So, ich werd mich jetzt meinen Stipendien Anträgen widmen, morgen ist deadline und ich hab immerhin schon die Überschrift ;)

Wünsche noch einen schönen Rest-Juni, genießt das schöne Wetter, solange es da ist.

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Konstanz