waiting for my ya ya…

Schnee!

Januar 13, 2010 · 1 Kommentar

England ist vielleicht nicht für sein besonders gutes und sonniges Wetter bekannt, geschweige den für weißen Schnee, der tatsächlich einige Zeit liegen bleibt. Aber Fakten sind dazu da um auch mal widerlegt zu werden.

So geschehen letzte Woche, nachdem ich aus einem grauen und matschig-schneeigem Deutschland wieder zurück nach England geflogen bin. Nach einigen Verzögerungen endlich wieder in Oxford angekommen, war es zwar dunkel aber wunderbar winterig, Schnee überall und in relativ großen Mengen (für englische Verhältnisse auf jeden Fall).

Natürlich musste ich am nächsten Tag, geweckt vom Sonnenschein, gleich raus und mir das Ganze näher anschauen. Neben mir hatte sich ungefähr jeder andere Besitzer einer Kamera auf den Weg gemacht um dieses seltene Spektakel einzufangen.

Also hier ein paar Bilder aus einem verschneiten und sehr idyllischem Oxford.

Schnee!

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Ein frohes neues Jahr!

Dezember 29, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem Weihnachten nun schon wieder vorüber ist und ich davon ausgehe, dass es jeder gut überstanden hat, gehen am Donnerstag nun auch die Nuller Jahre zu Ende. Die erste Dekade des 21. Jahrhundert schon vorbei und alles ging so schnell. Mag gar nicht zurück denken…also lass ich es und schaue voraus.

Dabei wünsch ich jedem einen guten Rutsch ins neue Jahr, viel Glück, Erfolg und Gesundheit (und was man sonst noch so wünscht).

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Omg! Er singt!

Dezember 10, 2009 · 2 Kommentare

Und wieder ist ein Jahr um, langsam wird es kälter, eventuell fällt ein bisschen Schnee und im Radio laufen nur noch Weihnachtslieder.
Ein Grund mehr nach London zu fahren und dort den “authentic german christmas market” zu besuchen. Nett gelegen im Hyde Park ging es dort auch tatsächlich letztes Wochenende hin. Obwohl ich mir sowas zur Zeit gar eigentlich gar nicht erlauben kann. Viel zu viel zu tun und so…aber egal. Was muss, das muss.
Und so fand ich mich am Samstag im Hyde Park, umgeben von vielen Deutschen und einer Handvoll Engländern, auf dem Weihnachtsmarkt. Es gab Bratwurst, und Pommes, und Glühwein und ein original bayerisches Dorf, komplett mit fieser Aprés Ski Musik. Aber ein besonderes Schmankerl fand sich direkt am Eingang. Das möcht ich euch natürlich nicht vorenthalten und so hab ich mich todesmutig vor ihn gestellt und ein kurzes Video gedreht. Leider ist es auf dem Kopf und ich hab noch nicht rausbekommen wie ich das ändern kann. Aber es geht hauptsächlich um den Ton.
Das ganze ist ein sprechender Elchkopf, der am Eingang zum Markt hängt. Falls wer hin pilgern möchte, nächste U-bahn Station ist Hyde Park Corner. Der lustige Elch erzählt eine kurze Geschichte und fängt dann an zu singen. Aber bitte, hört selbst. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen 3. Advent :)

Von

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Inspired by Books

November 26, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Unter diesem Motto stand die diesjährige “Chancellor’s Debate” der Oxford Brookes University. Neben der Chefin von allem (chancellor), Shami Chakrabarti, waren als Gastredner eingeladen, Janet Beer, Semi-Chefin von allem (vice-chancellor), Sara Thornton, Chefin vom Dienst (Polizeipräsidentin der Thames Valley Police), und Phillip Pullman, Chef von sich selbst (Autor).

Jeder der Redner hatte sich vorher ein Buch ausgesucht, dass für sie/ihn persönlich bedeutend war/ist und sich im groben mit Menschenrechten beschäftigt. Dabei kam ein ganz bunter Mix von Bücher heraus, der von den Memoiren Frederick Douglass zum fünften Harry Potter Band reichte.

Hauptgrund für mein Erscheinen bei diesem event war Phillip Pullman (er hat mein Buch signiert :) ). Aber am spannendsten war die Wahl von Shami Chakrabarti, sie hatte sich für Harry Potter & the Order of the Phoenix entschieden und das Ganze in Kontext mit dem Krieg gegen Terror gesetzt. Ein interessanter Ansatz, der teilweise ein bisschen arg konstruiert wirkte aber durchaus plausibel erschien. Zu dem war sie auch sehr sympathisch und hat Pullman dazu gebracht Rowling zu lesen ;)

Alles in allem ein sehr angenehmer Abschluß eines viel zu langen Tages. Und mit Pullman’s Worten entlass ich euch in den Tag: “Never believe anything an author tells you”

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Nightlight

November 16, 2009 · 1 Kommentar

Heute beschäftigen wir uns mal mit einem nächtlichen (bzw. dunklen) Oxford. Nächtlich ist dann doch etwas übertrieben, wenn die meisten Bilder vor 20h entstanden sind.

Am 5. November jährte sich mal wieder der Guy Fawkes Day (eine Erklärung findet sich in einem älteren Post, ca. Nov. 2007). Da es dieses Jahr auf einen Donnerstag fiel und der Großteil der Bevölkerung am Freitag arbeitet, wurde das große Feuer auf den folgenden Samstag verlegt.

Am Samstag war es dann so weit und der “guy” (in diesem Fall eine Eisprinzessin, gestaltet von einem 8-jährigen) wurde angezündet. Vorher gabs noch ein schönes Feuerwerk und Feuertanz….alles sehr traditionell und auch ziemlich kalt.

Nachdem guy und Müll verbrannt wurde, setzte sich die gesammelte Menschenmenge auch in Bewegung um ein warmes Plätzchen und einen warmen Cider in einem der umliegenden Pubs zu finden.

Zusammen mit meinen Mit-Feuerbewunderern machte ich mich auch auf den Weg in Richtung pub, was aber irgendwie darin endete, dass ich mich kanpp zwei Stunden später in London wieder fand. Keine Ahnung wer auf die glorreiche Idee kam, war aber ein ziemlich witziger spontaner Ausflug. Muss man aber auch nur einmal gemacht haben, dass nächste Mal bin ich besser vorbereitet ;)

Und wie immer zum Schluß gibt es auch diesmal ein paar Bilder. Ich bin grad dabei die Blende meiner Kamera zu entdecken und mit der Belichtungszeit zu spielen. Ich entschuldige mich für einige verwackelte Bilder, wollte euch aber den genialen Mond nicht vorenthalten.

Oxford at Night

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Gastland: Dschermany

Oktober 28, 2009 · 1 Kommentar

Nun ist es schon fast wieder zwei Wochen her, dass ich in Deutschland war. Anlass zu einem kurzen Ausflug war die Buchmesse in Frankfurt. Da man als Publishing Student zwangsläufig hin und wieder mal was mit Bücher und Verlagen zu tun hat, lag ein Ausflug zur Buchmesse nahe.

Der ganze Ausflug wurde dann auch von der Uni organisiert. Ich hab mich ein bisschen wie auf eine Klassenfahrt zurückversetzt geführt, komplett mit überforderten Lehrern und vermissten Gruppenmitgliedern ;)

Unser Trip nach Frankfurt fing ziemlich früh an einem Donnerstagmorgen im Oktober an. Nachdem die meisten mehr oder weniger pünktlich am Treffpunkt eintrudelten, ging es per Bus nach Heathrow um dann die weite Reise auf den gefährlichen Kontinent anzutreten. Hierbei sei angemerkt, dass wir nach Europa geflogen sind, anscheinend gehört Großbritannien nicht zu Europa, sondern lebt fröhlich und eigenständig vor sich hin.

Naja in Frankfurt angekommen, sind wir dann auch in unsere Nobelherberge gefahren. Hotel Jaguar. Na wenn das nicht tolles vermuten lässt. Ich hatte mit meinem Zimmer noch Glück, andere wurden im Keller neben den Vorratskammern untergebracht. Und der Chef von allem strotze nicht grad vor Freundlichkeit. Aber es war ja auch nur zum Übernachten.

Am Abend ging es dann auf den Römerplatz, wo ich erstmal nen Glühwein brauchte. Hät einem ja auch mal gesagt werden können, dass es furchtbar kalt in Deutschland ist. War bzw. bin ein bisschen verwöhnt vom englischen Wetter (Sonne und bis zu 17 Grad zur Zeit).

Am Freitag gings dann auch auch die Buchmesse. Insgesamt hatte ich zwei Termine bei Verlagen um mich da mal umzuhören und generell mal zu gucken wies läuft. Da am Freitag für die Öffentlichkeit noch zu war, war es zum Glück nicht ganz so voll. Was das Ganze etwas angenehmer gemacht hat, aber nach gefühlten 10 Stunden rumwandern, war ich dann auch ko und musste mich erholen. Btw: Ich hab endlich mal Margaret Atwood live und in Farbe gesehen :)

Samstag Abend ging dann auch schon der Flieger zurück nach England. Den Tag haben wir genutzt um Mainz und das Gutenberg Museum ein bisschen unsicher zu machen. Nebenbei konnte ich auch noch meine amerikanischen Begleiter für Federweißen und Käsespätzle begeistern. Mission: accomplished!

Und zum Schluß ein paar Bilder:

Frankfurt Buckmesse

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Ramblings

Oktober 11, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Es wird wohl mal wieder Zeit für ein kleines Update. Nur, was gibt es zu erzählen?

So langsam kommt endlich ein bisschen Alltag in meinen Tagesablauf. Die ersten zwei Wochen mit Kursen sind um und ich habe das Gefühl als wären es schon doppelt so viele. Es ist zwar nicht so, dass ich jeden Tag von morgens bis abends Kurse habe, aber es geht recht viel Zeit zum Vor-und Nachbereiten drauf. Was aber auch nicht so wild ist, weil mir die Sachen echt Spaß machen.

Bis auf Production (wo man so lustige Sachen erfährt wie schwer zum Beispiel Papier sein darf und wie dick), ist alles sehr interessant und die Dozenten sind einfach nur super freundliche und hilfsbereit. Ich fühl mich auf jeden Fall sehr gut aufgehoben.

Alle Kurse verlangen als Leistungsnachweis Gruppenprojekte, so müssen wir in Design zum Beispiel ein illustiertes Buch über was Naturwissenschaftliches abgeben. (Für Vorschläge bin ich immer offen ;) ) Mal gucken ob ich das Endprodukt eventuell online stellen darf, muss das mal mit meiner Gruppe abklären.

Ansonsten gibt es nicht wirklich viel Neues zu erzählen. Am Samstag ging es zum Sightseen nach London. War herrlichstes Wetter, blauer Himmel, Sonne und für Herbst ziemlich warm – ich war sehr überrascht.

Letzte Woche hatte ich dann auch eine weitere Begegnung mit der britischen haute cuisine. Es gab Toad in a Hole (etwa: Kröte im Loch). Ja genau, da konnt ich mir auch sehr viel drunter vorstellen. Toad in a Hole sind ziemlich würzige Sausages (ich weigere mich die Dinger Würstchen zu nennen), die in einer Art Eierteig gebacken werden. Dazu gabs noch Kartoffelecken, mushy peas (eher nicht lecker) und eine leckere selbstgemachte Sauce.

Am Donnerstag geht es für einen Kurzausflug nach Frankfurt auf die Buchmesse. Bin mal sehr gespannt wie das wird. Ein Bericht wird folgen.

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Ein paar Eindrücke

September 28, 2009 · 2 Kommentare

Dieses Mal gibt es ausnahmsweise nur ein paar Bilder und keine Geschichten, die in irgendeiner Weise mit Alkohol oder ähnlichen Flüssigkeiten verbunden ist…wobei auf einem Bild ist Tee, aber das zählt wohl eher als Grundnahrungsmittel ;)

Also ohne große Umschweife, hier ein paar Bilder aus Oxford.

Oxford 1. Woche

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Pub Golf

September 27, 2009 · 1 Kommentar

…oder auch wie trinke ich möglichst viel in einem kurzen Zeitraum

Am Freitag stand mein erstes sportliches Highlight auf dem Programm: Pub Golf. Organisiert von der SYP (Society of Young Publishers), und mit der Vorwarnung doch bitte nicht als Golfer gekleidet zu kommen, da man sonst eventuell nicht in Pubs gelassen wird (aber dazu ein anderes Mal mehr)

Kurz zu den Regeln des Pub Golf. Ich gehe mal davon aus, Golf ist weitläufig bekannt. Man kann entweder 9 oder 18 Löcher spielen, in diesem Fall werden die Löcher mit Pubs ersetzt und wir haben die kleinere Variante gewählt.

In jeden Pub wird ein Drink vorgegeben, zum Beispiel ein Pint Bier, ein kleines Glas Wein, ein Shot usw. Dieses Getränk muss mit einer bestimmten Zahl von Schlucken geleert werde (Par). Wer drunter oder genau die Anzahl Schlucke hat, hat die besten Chancen zu gewinnen. (Hier sei erwähnt das eine Mitstreiterin ein großes Glas Rotwein exte, alles für den Sieg)

Nach dem fünften Pub etwa, haben wir dann allerdings die Regeln verworfen und haben nur noch getrunken was schmeckte. Die 9 Pubs wurden aber brav abgelaufen. Möchte behaupten, dass ich jetzt auch in etwa 4% der Oxfordschen Pubs kenne und das in der ersten Woche.

Was tut man nicht alles für die Karriere ;) Hab gestern dann auch erfahren, dass mein Department das einzige an der Uni ist, dass ein eigenen Wein-Etat hat. Ich finde, dass spricht schon für sich.

Auf jeden Fall gefällts mir hier total, bin von der Stadt immernoch begeistert, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass bislang immer nur strahlender Sonnenschein war. Also bestes Erkundungswetter .

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Aller Anfang…

September 23, 2009 · 2 Kommentare

…war überraschenderweise doch einfacher als gedacht. Jetzt bin ich schon seit fast einer Woche wieder mal in England und ich muss gestehen, dass ichs mir bevor ich hergekommen bin, ein wenig komplizierter und einsamer vorgestellt hab.

Meine Mitbewohner sind bislang noch sehr nett und total unkompliziert. Im Moment sind wir zu viert, wobei am Wochenende noch jemand einzieht, womit dann auch das letzte Zimmer gefüllt ist. Neben mir wohnen dann vier Kerle im Haus, was eventuell etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte. Schaun wir mal.

Am Dienstag hatte ich dann auch meinen ersten langen Uni-Tag. Zur Zeit ist noch Week 0 (heißt Einführungswoche) und so haben wir am Dienstag lustigen Papierkram und Begrüßungen erledigt. Gegen 9h ging der Spaß los und etwa zwölf Stunden später hab ich mich auf den Heimweg gemacht. Wobei ein Großteil der Zeit auf informellen Willkommensveranstaltungen stattfand. Mein erstes Fazit zum Publishing MA: They sure like their drinks.

Da wars dann auch gar nicht so schlimm, als eine Mitstudentin (ich nenn sie mal C.) in ein kleines Fettnäpfchen getreten ist (Dem Wein sei Dank). Wir standen grad mit einer Dozentin zusammen, die erzählt das sie gegenüber von C.S. Lewis Haus wohnt, worauf C. fragte ob sie denn den Herrn Lewis schon mal gesehen hat. Sollte vielleicht dazu gesagt werden, dass der Herr Lewis schon etwa seit den 1960ern eher weniger Gebrauch von seinem Haus macht und eher auf dem Friedhof in Headington zu finden ist. Naja, es wurde drüber gelacht, C. hat sich mittlerweile wieder erholt und wird von nun an einen großen Bogen um ebenjene Dozentin machen.

Zum Glück ist mir sowas bislang erspart geblieben, aber irgendwie hätte die Frage auch von mir kommen können ;)

Ansonsten ist alles noch sehr unspektakulär. Am Montag geht dann die eigentliche Uni-Woche los. Wir starten mit einem Marketing Projekt, wo wir in mehreren Buchläden nach deren Marketing-Strategien Ausschau halten. Dazu sei erwähnt, dass in so ziemlich jedem Buchladen hier noch ein kleiner Coffeshop ist, der natürlich auch getestet werden muss ;)

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